INSPIRE – Gemeinsam Forschung zur Suchtbehandlung voranbringen

Welche Fragen zur Behandlung von Suchterkrankungen bleiben aus Ihrer Sicht unbeantwortet?
Was fehlt im Alltag, in der Versorgung oder in der Forschung?

INSPIRE lädt Menschen mit Suchterfahrung, Angehörige und Fachpersonen ein, genau diese Fragen sichtbar zu machen. Gemeinsam identifizieren wir die Themen, die für eine bessere Suchtbehandlung dringend erforscht werden müssen.

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Ein besonderer Fokus liegt auf geschlechtssensibler Versorgung. Geschlecht – biologisch wie sozial – beeinflusst Suchtrisiken, den Zugang zu Hilfsangeboten und den Behandlungserfolg. Trotzdem gibt es hier noch große Wissenslücken. INSPIRE möchte diese Lücken mit Ihrer Unterstützung schließen.
 

Bringen Sie Ihre Perspektive ein.

Reichen Sie Ihre Frage ein, teilen Sie Ihre Erfahrungen und helfen Sie mit, Forschung an den tatsächlichen Bedürfnissen auszurichten. Ihre Stimme kann dazu beitragen, zukünftige Studien, Förderentscheidungen und Behandlungsangebote zu verbessern.

Jetzt mitmachen:

  • Frage einreichen: Was sollte dringend erforscht werden?
  • Weitersagen: Informieren Sie andere über INSPIRE.

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Warum wir INSPIRE brauchen

Sucht verursacht in Deutschland erhebliche gesundheitliche, soziale und volkswirtschaftliche Belastungen. Millionen Menschen sind betroffen. Es gibt gute Behandlungsmöglichkeiten, zugleich bestehen jedoch erhebliche Versorgungslücken mit ausgeprägten Ungleichheiten.

Insbesondere das Geschlecht macht dabei einen bedeutenden Unterschied: Sowohl das biologische als auch das soziale Geschlecht beeinflussen das Risiko, eine Suchterkrankung zu entwickeln, den Zugang zu Hilfsangeboten und letztlich auch den Behandlungserfolg. Dabei sind neben körperlichen Merkmalen und hormonellen Faktoren auch gesellschaftliche Erwartungen und Zuschreibungen von zentraler Bedeutung. Bereits bekannt ist zum Beispiel, dass Frauen, trans* und nicht-binäre Personen häufig unter schwereren psychosozialen Folgen des Substanzkonsums leiden, gleichzeitig jedoch mit besonderen Hürden beim Zugang zu Therapie- und Unterstützungsangeboten konfrontiert sind. Männer und trans* Personen weisen wiederum im Durchschnitt höhere Substanzkonsumraten auf.
Trotzdem fehlen uns im Bereich der geschlechtssensiblen Behandlung von Suchterkrankungen noch klare Antworten.

Damit die alltagsnahen Herausforderungen im Mittelpunkt stehen, benötigen wir Forschung, die neben der fachlichen Perspektive auch die Perspektiven von Betroffenen und deren Angehörigen einbezieht.

Das Projekt INSPIRE ist eine Forschungs-Partnerschaft, die relevante Fragen zur Behandlung von Suchterkrankungen identifizieren möchte. Menschen mit Suchterfahrung, Angehörige und Expert:innen sagen uns, welche Fragen zur Behandlung von Suchterkrankungen dringend beantwortet werden sollen. Diese Fragen sammeln wir und bringen sie in die Forschung ein. Durch das Zusammenwirken unterschiedlicher Ansichten und Bedürfnisse können künftig die richtigen, patient:innenrelevanten Fragen wissenschaftlich untersucht, gefördert und beantwortet werden.

Machen Sie mit:

  • Frage einreichen: Was fehlt Ihnen in Behandlung, Alltag oder Forschung?
  • Weitersagen: Teilen Sie das Projekt in Ihrem Umfeld.

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Schneller Nutzen für die Praxis: Wenn Forschung an den echten Bedarfen ausgerichtet ist, kommen neue Erkenntnisse schneller dort an, wo sie gebraucht werden – in Beratung, Klinik und Alltag.
Transparent und inklusiv: Alle Schritte sind nachvollziehbar dokumentiert. Menschen mit eigener Erfahrung, Angehörige und Fachpersonen arbeiten auf Augenhöhe zusammen.
 

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